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Preisträger "Generationendialog"

Die Medienboten wurden 2009 als eines von zehn Leuchtturm-Projekten beim bundesweiten 'Wettbewerb zum Generationendialog' ausgezeichnet.

Der ehrenamtliche Medienlieferdienst der Bücherhallen Hamburg wurde am 27. Mai 2009 in Berlin vom Rat für Nachhaltige Entwicklung und von der Bundesregierung beim bundesweiten ‚Generationendialog in der Praxis – Bürger initiieren Nachhaltigkeit’ als einziger Beitrag aus Hamburg als Leuchtturm-Projekt ausgezeichnet: Die Medienboten gehörten zu den zehn besten Projekten von insgesamt 336 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet.

Die Auszeichnung wurde Uta Keite, Referentin der Direktion der Bücherhallen Hamburg, von Karin Roth, Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, im Namen der Bundesregierung und von Dr. Hans Geisler vom Rat für Nachhaltige Entwicklung im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in Berlin überreicht (Foto: Nachhaltigkeitsrat). Aus Hamburg wurden von den insgesamt 40 ausgezeichneten Initiativen nur die Medienboten prämiert, die dann sogar eines der zehn besonders herausragenden Leuchtturm-Projekte wurden und sich über ein Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro freuen dürfen. Die Prämierung honoriert das vorbildliche Engagement der weit über 100 Medienboten, die sich mit hohem persönlichem Einsatz um mehrere Hundert hausgebundene, meist ältere Kunden kümmern. Die Zeitspender der Bücherhallen setzen sich somit für den Zusammenhalt zwischen Jung und Alt ein und tragen dazu bei, dass sich das Land besser auf eine Zukunft mit einem immer größer werdenden Anteil älterer Menschen vorbereitet.

'Generationendialog in der Praxis – Bürger initiieren Nachhaltigkeit' ist ein Beitrag zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung, die den Wettbewerb gemeinsam mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung ausgerichtet hat. Die Regierung war vertreten durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, das Bundesministerium für Gesundheit sowie das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Mit dem Wettbewerb wollten Bundesregierung und Rat für Nachhaltige Entwicklung das vielfältige ehrenamtliche Engagement von  Bürgerinnen und Bürger honorieren und stärken. Der Wettbewerb richtete sich vorrangig an zivilgesellschaftlichen Akteure, die sich in generationenübergreifenden Zusammenhängen engagieren, also Privatpersonen, Stadtteilgruppen, Vereine, Selbsthilfegruppen, örtliche Bildungsträger, regionalwirtschaftliche Kooperationen, Umweltgruppen, Verbraucherschützer, Kulturinitiativen, Bürgerstiftungen, Kirchen oder Gewerkschaften.


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