19.01.2012
"Es ist das Ziel des Friedenspreises, dass am Beispiel derer, die mit ihm geehrt werden, auch die Politik lernen kann, wie humanes Zusammenleben, zu gestalten ist" - Zitat Richard von Weizsäcker.
Die Freiheit des Wortes ist Grundlage demokratischer Gesellschaften und damit Grundlage der freien verlegerischen und buchhändlerischen Tätigkeit.
Vor dem Hintergrund dieses Wertes entstand 1950 der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Die Stationen dieses Preises – von der Gründung in der Nachkriegszeit über die Studentenbewegung in den 1960er Jahren bis zur aktuellen Vergabe – zeigt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in einer Ausstellung.
Mit Fotowänden und Themensäulen erzählt die Ausstellung die bewegte Geschichte des Preises und dokumentiert die Politikprominenz seit den fünfziger Jahren sowie die besondere Atmosphäre in der Frankfurter Paulskirche bei der Preisvergabe.
Die Ausstellung kann vom 18. Januar bis 1. März 2012 während der Öffnungszeiten in der Ebene 1 in der Zentralbibliothek kostenfrei besucht werden. Die Zentralbibliothek ist Montag bis Samstag von 11-19 Uhr geöffnet.