Bücherhalle Bramfeld: Geschichte und Entwicklung der Bücherhalle

Nachdem die Volksbücherei Bramfeld im Dezember 1958 ihren Betrieb eingestellt hatte, öffnete am 3. April 1959 die Bücherhalle Bramfeld in der Bramfelder Chaussee 265 zum ersten Mal ihre Türen für die Leser.

Die Öffnungszeiten waren am Anfang auf 2 Tage in der Woche beschränkt, wurden aber schon bald erweitert, sodass die Bücherhalle ab April 1960 vier Tage in der Woche geöffnet war. Die gesamte Arbeit wurde damals noch von einem Bibliothekar und 2 Assistentinnen erledigt. Schon bald war die Resonanz so groß, dass die Bücherhalle gezwungen war, sich nach größeren Räumlichkeiten umzusehen.

Bücherhalle Bramfeld 1967

Am 24. November 1961 zog die Bücherhalle an die Ecke Bramfelder Chaussee/Trittauer Amtsweg. Die Räumlichkeiten dort waren großzügiger und die Lage zentraler. Diese Umstände schlugen sich auch prompt in steigenden Leser- und Ausleihzahlen nieder.

Bereits 10 Jahre später, 1971 stand erneut ein Umzug an: Die Bücherhalle zog in den Neubau in der Herthastraße.

Bücherhalle Bramfeld etwa 1971

Der von vornherein von einem finnischen Architekten als Bücherhalle konzipierte Neubau, inmitten des neugeschaffenen Ortskerns, konnte durch seine moderne, funktionale Bauweise überzeugen. Zum ersten Mal gab es genügend Platz, um die Bücherhalle auch als Kultur- und Freizeitstätte zu nutzen.

An diesem Standort befindet sich die Bücherhalle bis zum heutigen Tag, allerdings deutlich verändert.

Bücherhalle Bramfeld 2010 mit neuer Fassade

1992 hielt die EDV auch in Bramfeld Einzug. Wie überall ging diese Entwicklung mit vielen Veränderungen einher. Heute können Kunden an extra bereitgestellten Computern, sogenannten Informationsinseln, die digitalen Angebote der Bücherhallen nutzen oder gegen eine geringe Gebühr im Internet surfen.

Ausgewählte Medien werden von den Kunden selbst verbucht und seit Installation der Rückgabeautomaten 2014 personalunabhängig zurückgegeben.

Auch optisch hat es Veränderungen gegeben, zuletzt 2010, als die Fassade von Graffitikünstlern der Ateliergemeinschaft getting up mit einem modernen Design versehen wurde.

Dorothea Senger präsentiert ihre Unterwasserwelt in der Kibi der Bücherhalle Bramfeld

Seit 2008 finden Jugendliche in unserer attraktiven Hoeb4U-Ecke ein speziell auf ihre Interessen zugeschnittenes Medienangebot.

Der Bereich für Kinder (Kibi) wurde 2012 von der Künstlerin Dorothea Senger in eine fantastische Unterwasserwelt verwandelt, die zum Verweilen einlädt.

Im Bereich der Medien hat sich in den letzten Jahrzehnten ebenfalls viel getan: Neue Medien, wie zum Beispiel DVDs, Blu-rays , Konsolenspiele und eMedien gehören selbstverständlich ebenso zu unserem Angebot wie Bücher und Zeitschriften.

Kommen Sie vorbei und schauen Sie selbst, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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