Am 18. September 2009 las die beliebte Fantasy-Autorin Jenny-Mai Nuyen in der Bücherhalle Bergedorf aus ihrem neuen Buch einer sechsten Klasse des Bergedorfer Luisengymnasiums vor.
„Die Sturmjäger von Aradon – Feenlicht“ ist der erste Band der neuen und ersten Trilogie der erst 21-jährigen Schriftstellerin.
Vor Beginn der Lesung wurden unter den gebannt wartenden Schülern fünf Exemplare des neuen Buches verlost, die der cbt – Jugendbuchverlag der Verlagsgruppe Random House dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat.
In dem von Magiern regierten Land beruht ihre Vorherrschaft auf das kostbare Lirium, das dank der Sturmjäger aus dem lebendigen Land gewonnen wird. Doch als auf einmal vier Dämonen auftauchen und allem, das ihnen entgegen kommt die Lebensenergie aussaugen, wird die Sturmjägerin Hel mit einigen Gefährten auf eine gefährliche Reise geschickt, um diese aufzuhalten. Doch einer dieser Dämonen hat ihr das Leben gerettet und so schwangt sie nun zwischen Liebe und Hass. Parallel kommt es aufgrund des immer knapper werdenden Liriums zu einem Aufstand des unterdrückten Volkes der Isen und so strickt sich eine spannende Fantasy-Geschichte zwischen Freundschaft, Liebe und allerlei Geheimnissen rund um die Magierschaft und dem Alten Volk, das einst die Welt beherrschte.
Im Anschluss an die Lesung beantwortete Jenny-Mai Nuyen noch die vielen Fragen des begeisterten Publikums. So erfuhren sie unter anderem, dass sie im Alter von 12 Jahren angefangen hat zu schreiben, aber ihre ersten Bücher lieber in der Schublade unter Verschluss hält. Auch die Titel wollte sie nicht verraten, weil sie ihr mittlerweile peinlich sind.
Fantasy-Bücher schreibt sie, weil jeder Leser für sich etwas Eigenes aus den Geschichten ziehen kann. Die fantasievollen Namen, die man in ihren Büchern findet, beruhen auf der Tatsache, dass sie sich zum einen einfach gerne Namen ausdenkt und zum anderen die Namen zu den Figuren passen müssen.
Personen aus ihrem Leben finden sich teilweise auch in ihren Romanen wieder und so weisen böse Könige zum Beispiel Charakterzüge ehemaliger Mathelehrer auf.
Am Ende signierte Jenny-Mai Nuyen unter dem wilden Ansturm der Sechstklässler geduldig die mitgebrachten Autogrammkarten und zeichnete jedem der, es wollte eine kleine Zeichnung dazu. Auch die verlosten Bücher wurden natürlich nicht vergessen und so freuten sich die Schüler über eine spannende und gelungene Lesung und gingen ungern zu ihrem Unterricht zurück.