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City Without Baseball

In Hongkong ist Baseball kein populärer Sport. Die wenigen Stadien, die erbaut wurden, sind publikumsleer. Trainer wie Spieler finden hier zwar ihr Lebensgefühl, doch balancieren sie am Rande der Gesellschaft. Unbeachtet von ihren Mitmenschen, werden unsere Protagonisten auch von einem Gefühlschaos geplagt. Und genau dieses Gefühlschaos ist der eigentliche Kern des Filmes. Gezeigt in einzigartigen Bildern, wirken das Liebesleben und die sexuelle Orientierung klar und pikant. Aufsehend erregend und verwirrend ist diese wunderbare Dreiecksbeziehung für die Liebenden, ihre Freunde und für die Gesellschaft.

Das Besondere: die Schauspieler sind keine Schauspieler, sie spielen sich selbst. Auch die Story ist mal fiktiv, mal real. Eine interessante Mischung, die aber durch die Länge des Films manchmal verloren geht. Außer Acht lassen sollte man ihn aber dennoch nicht, denn er zeigt mutige Szenen eines individuellen Regisseurs. Man lernt die Feinheit einer Stadt kennen, die sonst ihre Bewohner verschlingt und es nicht zulässt, dass sie als Einzelne zu erkennen sind. Ein Film, der nicht als ein Ganzes angesehen werden kann, sondern eher als Episoden oder Kurzfilme im Rahmen Hongkongs erkennbar ist.

In den Geschichten der Protagonisten, findet ein jeder sich wieder. Eine reale Handlung, die einlädt über seine Liebe, seine Freunde nachzudenken und vor allem erkennen lässt, dass ein Leben in einer Metropole auch seine Zartheit und Anmut hat.

DVD / Freigegeben ab 12 Jahren

(Cat, Azubi)

August 2011

"City Without Baseball" als DVD im Katalog der Bücherhallen Hamburg


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