04.11.2011
Eng gedrängt saßen erwartungsvolle Kinder und Begleitpersonen am Nachmittag des 2. November 2011 in der Bücherhalle Bergedorf. Was war der Anlass?
Das Theater Bekkekekex gastierte in der Bücherhalle und präsentiert eine Komödie von Ulrich Hub für zwei Pinguine, einen Maulwurf und ein Huhn mit Staubsauger, mit dem Titel "Pinguine können keinen Käsekuchen backen". Eingeladen waren Kinder ab 4 Jahre, die wissen wollten, ob es stimmt, was der Titel des Theaterstückes behauptete.
Die Handlung: Zwei Pinguine stehen vor einem großen Problem. Gierig haben sie den Käsekuchen, den sie entdeckt haben, verspeist.
Nun stellt sich heraus, dass der Maulwurf mit diesem Kuchen seinen Geburtstag feiern wollte. Was sollen sie nur tun? Wo bekommen sie einen Ersatzkuchen her? Man könnte einen neuen Kuchen in den Ofen schieben, aber Pinguine können keinen Käsekuchen backen.
Während sich die beiden Pinguine streiten, wessen Idee es war, den Kuchen zu essen und der Streit immer hitziger wird und bereits in Handgreiflichkeiten ausartet, taucht auf einmal ein Huhn auf. Das Huhn ist zwar etwas seltsam - es hat einen Staubsauger dabei, mit dem es spricht – aber es erscheint den beiden Pinguinen als Retter, denn es behauptet Käsekuchen zu backen sei ein Kinderspiel.
In der turbulenten Inszenierung drehte sich 50 Minuten lang alles um die Frage, ob es den Pinguinen gelingt einen neuen Käsekuchen zu beschaffen, bevor der Maulwurf aus seinem Mittagsschlaf erwacht und seinen Geburtstagskuchen essen will.
Dabei gab es herrlich absurde Szenen, zum Beispiel mit Frank Puchalla, der als herrlich schrilles Huhn brillierte. Auch Uwe Schade überzeugte als fast blinder Maulwurf und sorgte mit seiner Musik für Begeisterung.
Sandra Kiefer und Loubna Bouharrour spielten, tanzten und sangen sich mit ihren Pinguin-Rollen schnell in die Herzen der Kinder. Besonders der "Fischstäbchen-Rap" kam beim Publikum gut an und sorgte für viel Beifall.
Ob es den Pinguinen gelingt einen Ersatzkuchen herbei zu schaffen, wird hier nicht verraten. Nur so viel: Das überraschende Ende ist anders, als erwartet.
Die Veranstaltung wurde durch die Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert.