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Autorenlesung mit Antje Babendererde in der Bücherhalle Bergedorf

14.11.2011

Die Autorin Antje Babendererde las am 26. Oktober 2011 in der Bücherhalle Bergedorf aus ihrem Jugendbuch "Indigosommer". Als Publikum waren 20 Schüler einer zehnten Klasse der Stadtteilschule Bergedorf eingeladen.

Zur Einstimmung stellte sich die Autorin kurz vor und berichtete, wie sie zum Schreiben gekommen ist. Schon als Jugendliche schrieb sie sehr gerne Geschichten, doch nach dem Abitur traten andere Dinge in den Vordergrund. Nach der Geburt ihrer Kinder begann sie wieder mit dem Schreiben. Dabei ließ sie ihr Interesse an der Kultur der Indianer Nordamerikas stark in ihre Geschichten einfließen. Um das Leben der Indianer zu erforschen und Recherchen für ihre Romane anzustellen, fliegt sie jährlich in die USA.

Autorenlesung in der Bücherhalle Bergedorf mit Antje Babendererde

In "Indigosommer" verbringt die 15-jährige Smilla ein Austauschjahr in Seattle bei Freunden der Familie. Um sich einzugewöhnen fliegt sie schon im Sommer dorthin und verbringt mit ihren Gastgeschwistern Alec und Janice mit Alecs Surfer-Clique einen Surfurlaub in La Push, einem kleinen Indianerreservat. Zunächst froh darüber, dass die Clique sie überhaupt mitgenommen hat, fühlt sie sich bald etwas als Außenseiterin. Doch auch die Clique, die zum Teil im voran gegangenen Jahr schon in La Push zum Surfen war, ist nicht besonders willkommen bei den einheimischen Jugendlichen. Irgendetwas ist beim letzten Mal vorgefallen, das spürt Smilla.

Als sie eines Tages alleine mit ihrem geliehenen kleinen Surfboard aufs Meer schwimmt, wird sie von den Wellen überrascht und ist dem Ertrinken nahe. Doch der einheimische Conrad zieht sie noch rechtzeitig aus dem Wasser und rettet ihr das Leben. Mit der Zeit freunden sich die beiden an und verlieben sich in einander. Doch zwischen ihnen stehen die unterschiedlichen Kulturkreise, ihre Freunde und das, was im letzten Jahr vorgefallen ist.

Als der Name "La Push" fiel, ging ein Raunen durch die Reihen. Dank der "Twilight"-Reihe von Stephenie Meyer hat der Ort einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. So überlegte Antje Babendererde zunächst lange, ob sie die Geschichte, die sie schon Jahre vor der Veröffentlichung von "Twilight" im Kopf hatte, wie geplant dort anzusiedeln sollte. Nach längerem Überlegen beschlossen sie und ihre Lektorin dies zu tun, und ein paar kleine Verweise zu "Twilight" in die Geschichte um Smilla und Conrad einzubauen.

Im Anschluss an die Lesung berichtete Antje Babendererde noch von La Push und den Erfahrungen, die sie dort gemacht hat. Viele Menschen dort leben vom Fischfang und der Forstwirtschaft, aber auch vom Tourismus, der im Zuge von "Twilight" zugenommen hat. Breitwillig beantwortete sie die Fragen des Publikums und gab jedem Interessierten ein Autogramm.

Die Jugendbibliothek Hoeb4U, die die Lesung organisiert hat, stellte Antje Babendererde im Vorfeld ein paar Fragen. Die Antworten erhalten Sie hier


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