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"Die Unmöglichen Bilder" - Ausstellung von Jens-Georg Sievertsen

Jens-Georg Sievertsen, gebürtiger Hamburger (Harburg Wilhelmsburger), lebt und arbeitet in Harburg und Ostseebad Rerik/Mecklenburg Vorpommern.

Über das Sammeln von Kunst, hauptsächlich Grafiken mit dem Schwerpunkt Beuys und Janssen, kam er zur Malerei. 1992 Beginn mit gegenständlichen Arbeiten, vor allem Landschaftsstudien, daneben und neuerdings gegenstandslose und abstrakte Malerei unter Einschluss verschiedener Materialien.

Seit 1994 Ausstellungen im Hamburger Raum und in Mecklenburg Vorpommern, unter anderem im Logenhaus Hamburg, in der Bücherhalle Harburg (1996 und 1998) und im Museum des Ostseebades Rerik.

Diverse persönliche Begegnungen, Diskussionen und Streitgespräche mit Beuys und Janssen in den 70er und 80er Jahren.

Seit ungefähr 20 Jahren Aufbau einer bedeutenden Mail-Art Sammlung mit Beiträgen einer Vielzahl der wichtigsten zeitgenössischen Künstler.

Bei der Ausstellung "Die unmöglichen Bilder" handelt es sich um gegenstandslose Arbeiten, zum Teil unter Einarbeitung diverser Materialien, aus den Jahren 1993/94 und 2008. Material: Tinte, Plaka, Wasserfarben, Obst- und Gemüsesäfte, Stoff- und Papiertücher, Zeitungsausrisse, Verbandszeug, Fliegengitter und anderes. Die eingearbeiteten Materialien verleihen den Bildoberflächen eine zusätzliche plastische Wirkung.

Die Arbeiten sind nicht abstrakt sondern absolut gegenstandslos. Es gibt keinerlei gegenständliche Ausgangspunkte. Sie sind ein Produkt aus Fantasie, bewusster und unbewusster Planung, reinem und gelenktem Zufall.

Die Farben fließen zu bizarren Linien und Punkten zusammen und werden von den aufgebrachten Materialien zu ebenso bizarren Flächen aufgesogen oder abgestoßen; es entsteht ein zum Teil verwirrender und faszinierender Tanz von lichten und verdichteten Formen, mit Schwerpunkt im Mittelpunkt des Bildes, zum Teil an den Rändern. Teils dominieren die farbigen Flächen, teils die weißen Leerräume.

Das Zusammenspiel von Linien, Punkten, Flächen und Leerräumen lässt Assoziationen und Interpretationen freien Raum. Häufig führen diese zu dem Eindruck, dass trotz der absoluten Gegenstandslosigkeit gegenständliche Formen auszumachen sind, zum Beispiel menschliche oder tierische Gestalten, Pflanzen oder Bäume.

Durch die Verschmelzung der Farben entsteht ein zum Teil vielfältiges Farbenspiel von schwarz/weiß über fahl bis hin zu leuchtend und grell.

Vom 3. - 31. März 2009 können Sie die Ausstellung während der Öffnungszeiten in der Bücherhalle Harburg besuchen. Der Eintritt ist frei!


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