Bücherhalle Eimsbüttel Wie die Indianer zu Pferden kamen

15.11.2017

Früher mussten die Indianer in den Prärien Nordamerikas zu Fuß jagen und die Beute in ihre Dörfer und Lagerstätten tragen. Was änderte sich, als die Pferde nach Amerika kamen und warum waren die Pferde so klein? 

Märchenerzählerin Elita Carstens gab in der Bücherhalle Eimsbüttel mit ihren Geschichten Antworten auf diese Fragen. Getreu dem diesjährigen Motto der Hamburger Märchentage erzählte sie Märchen von Nordamerikas Ureinwohnern. Eine kleine, aber feine Veranstaltung mit 16 Besuchern.

Für die richtige Atmosphäre sorgte das liebevolle Arrangement von geschnitzten Indianer- und Tierfiguren, dass Frau Carstens aufgebaut hatte.

Zunächst mussten sich die Besucher aber gemeinsam auf die Reise begeben. Per Kanu ging es zunächst durch die Elbe, in die Nordsee, über den Ozean - bis zur amerikanischen Küste. Dort stießen die Reisenden bald auf ein Indianerdorf, wo sie freundlich empfangen wurden. Und dort begannen die Märchenerzählungen.

Da ging es zum Beispiel um einen Waisenjungen, welcher von seinem Stamm "Pferdebauer" genannt wurde, oder um den Indianerjungen, der sich im Wald verlief und dem die Tiere halfen, seinen Weg zurück zum Indianerdorf zu finden.

Zum Abschluss lauschten die Kinder noch einer lustigen Geschichte von einem Truthahn, der den Wolf austrickst. Und dann ging es über das Meer zurück nach Hamburg!