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Kathleen Glasgow - Girl in Pieces

Finja, Azubi (März 2017)

Kathleen Glasgow´s “Girl in Pieces” ist eine Vielfalt an dunklen Emotionen zusammengefasst in einem tieftraurigen englischsprachigen Roman. Wer anhand des rosanen Covers davon ausgeht, dass es sich um ein Heile-Welt-Buch handelt, der liegt definitiv sehr falsch. In einem einzigartig realistischen Stil schreibt Glasgow von psychischen Erkrankungen, Drogenmissbrauch, Selbstmord, sexueller Misshandlung, Selbstverletzung und Familienproblemen.

Charlie Davis hat in ihrem 17-jährigen Leben schon einiges durchleben müssen. Sie kommt aus einer Familie, die eigentlich keine richtige Familie ist, denn ihre Mutter liebt sie nicht und ihren Vater gibt es nicht mehr. Auch mit ihrem Freundeskreis hat Charlie kein Glück. Die Menschen, die sie ihre Freunde nennt, nehmen Drogen aller Art, schlagen sie und versuchen sie zu prostituieren. Die einzige Freundin, die ihr wirklich gut tat, nahm sich das Leben. Der schwarze Schleier scheint nicht von ihrem Leben loszulassen. Sie sieht keinen anderen Ausweg. Sie verwendet Glas, um das Negative aus sich herauszuholen. Sie verletzt sich selbst, so lange, bis sie ins Krankenhaus eingeliefert wird. Im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt wird sie in eine Psychiatrie eingewiesen. Dort bleibt sie aber nicht lange und versucht nun ihr Leben selbst zu gestalten. Ob sie lernt mit sich selbst und ihrem Leben zurechtzukommen?

Ich empfehle dieses Buch all denjenigen, die mutig genug sind, sich den Emotionen zu stellen, die man beim Lesen durchlebt. Durch die Art und Weise wie Kathleen Glasgow ihre Worte wählt, wirkt die Geschichte nicht mehr wie ein einfacher Roman über psychische Erkrankungen, sondern wie poetische Schreibkunst.

Neugierig?

Dann ist hier der Link zum Katalogeintrag: 

http://www.buecherhallen.de/medium/?cn=T018762419


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