Bücherhalle Niendorf: Geschichte und Entwicklung der Bücherhalle Niendorf

Eröffnung der Bücherhalle Niendorf durch Senatorin Horakova

"Bei der Arbeit mit Büchern und Medien gibt es nichts Wichtigeres, als Kinder und Jugendliche an das Lesen heranzuführen!"

Mit diesen Worten eröffnete Kultursenatorin Dr. Dana Horáková am Donnerstag, 10. Oktober 2002, die Bücherhalle Niendorf in den neuen Räumen des Einkaufszentrums Tibarg-Center.

"Bei der Planung der Bücherhalle war es uns möglich, alle Aspekte einer moderner Bibliothek zu berücksichtigen", sagte die Direktorin der Hamburger Öffentlichen Bücherhallen, Hella Schwemer-Martienßen, bei der Einweihung.

"Ich freue mich, dass es uns auch in Niendorf gelungen ist, die Bibliothek in zentraler Lage im Einkaufszentrum einzurichten. Damit verbinden wir unser Angebot an Medien und Information mit dem Alltag der Menschen. Auf diese Weise erreichen wir für unsere Kernaufgaben 'Vermittlung von Information' und: 'Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit' ein größeres Publikum".

Kinder beim Vorlesen während der Veranstaltung _zum Lesen verführen_ in der Bücherhalle Niendorf

Auf einer Fläche von ca. 420 qm2 finden Kunden ein Angebot von über 35.000 Medien, wobei besonders auf eine kinder- und familienorientierte Präsentation und Ausstattung geachtet wurde. Die Bücherhalle verzeichnet 3600 aktive Nutzer, die Jahresausleihe liegt bei circa 250.000 Medien. Im neuen Haus hat sich die Bücherhalle zu einem beliebten Raum für regelmäßige Veranstaltungen vornehmlich für Kinder- und Jugendliche im Bereich der Leseförderung und des kreativen Umgangs mit Medien entwickelt.

Der alte Standort der Bücherhalle Niendorf um 2002

Vom 17. November 1972 bis zum 10. Oktober 2002 lag die Niendorfer Bücherhalle am Garstedter Weg. Die alte Bücherhalle war schon bei der Eröffnung zu klein, weil die Gesamtbibliothek aus zwei Gebäudeteilen bestehen sollte, von dem nur ein Teil gebaut wurde. Es kam nie zur Realisierung des Erweiterungsbaues. So überlebte die Bücherhalle die stadtplanerische Neugestaltung eines ganzen Stadtteils – 1979 wird mit dem Bau einer U-Bahn begonnen, die Niendorf erschließt, der Tibarg wird Fußängerzone – in bedrückender räumlicher Enge. Die Mitarbeiter behalfen sich mit der Aufstellung ganzer Bestandsgruppen im Keller und doppelten Buchreihen auf Fensterbänken.

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