Lesung und Gespräch mit Li Jingrui und Jing Bartz

Mi, 13.11.2019

19:00 Uhr · Bücherhalle Altona
Eintritt frei

"In China bin ich eine unabhängige Autorin." Das ist ein Statement von Li Jingrui, der ehemaligen Journalistin im juristischen Bereich. Sie stammt aus einer Kleinkreisstadt der Provinz Sichuan. Vor sieben Jahren hat sie den Reporter-Job gekündigt und sich fortan dem Schreiben gewidmet. In ihrer auf Deutsch erschienen Kurzgeschichte "Ai" hat sie das Erdbeben 2008 in Sichuan aus einer besonderen Perspektive dargestellt: sie beschreibt die Gefühlswelt eines Paares, das sich im Modernisierungsprozess verloren fühlt. Ein weiteres Thema der Diskussion ist das Schriftstellerin-Sein in China. Li Jingrui ist zwar bekannt durch ihre zahlreichen Publikationen, jedoch ist ihre Arbeit weder kommerziell orientiert noch dem politischen Mainstream angepasst. Was ist ihre Überlebensstrategie?

In Lesung und Gespräch mit der jungen chinesischen Autorin Li Jingrui erfahren wir mehr über den Alltag von Frauen aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Schichten Chinas. Die Veranstaltung findet in chinesischer Sprache statt, wird von der Kulturmittlerin und Herausgeberin Dr. Jing Bartz moderiert und ins Deutsche gedolmetscht.

Auf Deutsch erschienen ist Li Jingruis Kurzgeschichte "Ai" in: "Stadtleben, 8 Frauen und 8 Geschichten", Drachenhaus 2018, Hotlist 2019.

Anmeldung: www.ki-hh.de/veranstaltungen/anmeldung

Eine Kooperation mit dem Konfuzius-Institut Hamburg

 

 

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