Autorin Ute Mank

Lange Nacht der Literatur in Barmbek

Im Rahmen der 8. Langen Nacht der Literatur Hamburg stellte Ute Mank den Anwesenden in der Bücherhalle Barmbek ihr Romandebüt "Wildtriebe" vor.

Leonie Hintz, Leitung der Bücherhalle Barmbek, freute sich sehr, nach einem Jahr Corona-bedingter Pause, endlich wieder eine Autorin und deren Publikum in der Bibliothek begrüßen zu können.

Ute Mank ist gebürtige Marburgerin. Sie erzählte, dass sie seit ihrer Eheschließung vor 30 Jahren, in einem kleinen Dorf in Hessen lebt. Bis heute ist sie dort "die aus der Stadt" geblieben. Da sie sich mit den dörflichen Strukturen aus eigener Erfahrung gut auskennt, hat sie auch ihren Roman in einem hessischen Dorf angesiedelt.

Ihre Protagonistinnen sind drei Frauen: Mutter Lisbeth, die Schwiegertochter Marlies und deren Tochter Joanna. Gemeinsam leben die drei Generationen auf einem Bauernhof, mit dem es wirtschaftlich bergab geht. Mit der Situation geht jede dieser sehr unterschiedlichen Frauen auf ihre eigene Weise um.

Für die alte Großbäuerin Lisbeth gibt es nichts Wichtigeres als den Hof, sein Erhalt ist ihr Lebenssinn. Marlies möchte keineswegs das Leben einer Bäuerin ohne eigene Wünsche führen – sie möchte mehr vom Leben. Und Joanna geht einen ganz anderen Weg.

In diesem Roman geht es um unterschiedliche Lebensentwürfe von Frauen; um Vorstellungen vom Frau- und Muttersein; um Werte, die man nachfolgenden Generationen vermitteln möchte, und vieles mehr.

Interessierte haben die Möglichkeit, am 14. September im Harbour Front Debütantensalon Ute Mank live in der Zentralbibliothek zu erleben.