Barmbek im Umbruch - Rund um den Barmbeker Bahnhof

09.09. – 04.12.2021

Bücherhalle Barmbek
Eintritt frei

In ihrer Ausstellung dokumentiert die Geschichtswerkstatt Barmbek die Geschichte des Barmbeker Bahnhofs und seiner Umgebung. Zahlreiche Fotos, Texte und Pläne veranschaulichen den Strukturwandel der letzten 120 Jahre.

Einst 1905 auf freiem Feld gebaut, am Rande des Stadtteils und eines großen Fabrikgeländes, lag der Vorortbahnhof mit seinem Eingangsgebäude im Landhausstil zehn Jahre später bereits mitten im städtischen Wohn-, Fabrik- und Gewerbegebiet.

Mit dem frühen Abriss des prägnanten Gebäudes verlor der Bahnhof 1915/16 sein Gesicht. Die Umgebung des Bahnhofs war bis zu den Bombenangriffen der Alliierten 1943 durch die direkt benachbarte Fabrik- und Wohnbebauung geprägt. Nach der Zerstörung und dem Wiederaufbau in den 1950er/60er Jahren vollzog sich ein erster Wandel rund um den Bahnhof. Ein Teil der ehemaligen Wohnhäuser musste Kaufhäusern, größeren und kleinen Geschäften weichen. Eine zweite Umbruchphase setzte in den 1980er Jahren ein, mit der kulturellen Umnutzung der ehemaligen Fabrikflächen und Gebäude und der Schaffung einer Kulturinsel südlich des Bahnhofs.

Mit dem Abriss des ehemaligen Hertie-Gebäudes und der Umgestaltung des Bahnhofs und der Fuhlsbüttler Straße, begann 2014 eine weitere Umstrukturierung der Bahnhofsumgebung mit neuen Büro- und Geschäftshäusern, Hotels und Dienstleistungsunternehmen. Inwieweit diese Quartiersentwicklung auch zu einer Aufwertung des Stadtteils im Sinne der Barmbeker und Barmbekerinnen beiträgt, wird die Zukunft zeigen.

Corona-Schutzmaßnahmen

Gültig ab 29.11.2021

Für die Teilnahme an Veranstaltungen in der Bibliothek müssen wir in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis prüfen, ob Sie geimpft oder genesen sind (Vorlage Impfausweis oder Genesen-Bescheinigung, die mindestens 28 Tage, jedoch nicht älter als ein halbes Jahr vor Veranstaltungsdatum ist). Für begleitende Erzieher*innen und Lehrkräfte bei Kitagruppen und Schulklassen gilt die 3G-Regel.

Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre benötigen keinen Nachweis. Im Zweifel bitten wir um einen amtlichen Lichtbildausweis, um Altersangaben zu prüfen.

Nach dem Einnehmen der Plätze können Masken abgenommen werden. Sie haben weiterhin die Möglichkeit Abstand zu halten. Bei Veranstaltungen, an denen überwiegend Kinder und Jugendliche teilnehmen, ist das Tragen einer medizinischen Maske (ab 7 Jahren) Pflicht.

Wir wahren die geltenden Hygieneregeln. Wir erheben die Kontaktdaten aller Besucher*innen unserer Veranstaltungen.