Ein großer Baum vor der Spitze einer weißen Villa

Auszeichnung für Inger-Maria Mahlke

Am 08. Oktober 2018 wurde zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse die Siegerin des Deutschen Buchpreises 2018 bekannt gegeben. Aus insgesamt 199 Titeln wählte die siebenköpfige Jury den Roman "Archipel" zum besten deutschsprachigen Roman des Jahres 2018. Damit erhält die Berliner Autorin Inger-Maria Mahlke den Deutschen Buchpreis 2018 und gewinnt ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro.

Ihr Familienroman "Archipel", beschreibt eine Reise durch die Zeit von 1919 bis 2015 auf Teneriffa. Das Besondere dabei: die Geschichte wird rückwärts erzählt. Inger-Maria Mahlke schreibt über ein Jahrhundert voller Umbrüche anhand der Familiengeschichten von drei Generationen aus unterschiedlichen sozialen Schichten. Kolonialzeit, spanischer Bürgerkrieg und Diktatur - die Geschichte Spaniens spiegelt sich in den Familiengeschichten wieder und ist eng mit ihnen verwoben.

Mit im Finale standen María Cecilia Barbetta mit "Nachtleuchten", Maxim Biller mit "Sechs Koffer", Nino Haratischwili mit "Die Katze und der General", Susanne Röckel mit "Der Vogelgott" und Stephan Thome mit "Gott der Barbaren".

Alle Bücher stehen bei den Bücherhallen Hamburg zur Verfügung und können in der Zentralbibliothek und in den Stadtteilbibliotheken ausgeliehen werden.