Zwei Frauen mit Masken und Büilderbüchrn vor dem Bücherbus

Schön, dass Sie wieder da sind!

Nach der Corona-bedingten 6wöchigen Schließung haben fast alle Bücherhallen seit 28. April 2020 wieder geöffnet. Bereits eine Woche vorher waren an 10 Standorten von außen zugängliche Rückgabestationen wieder in Betrieb genommen worden, so dass dort entliehene Medien wieder zurückgegeben werden konnten.

Im Vorwege zur Öffnung wurde intensiv überlegt, wie die Einhaltung von Hygienestandards und Abstandsregeln zum Schutz von Besucher*innen und Mitarbeiter*innen gewährleistet werden kann. Unter Hochdruck wurden die Ausleihtheken mit Plexiglasscheiben versehen, wie man es bereits aus den Kassenbereichen der Supermärkte kennt. Fußböden wurden mit Abstandsmarkierungen beklebt, Überlegungen angestellt, wie viele Besucher sich zeitgleich in der Bibliothek aufhalten dürfen und wie Warteschlangen geführt werden können. Es wurden Hygienestandards festgelegt, Arbeitsräume und Sitzecken gesperrt, Kundeninformationen erstellt und vieles mehr. Für die Bücherbusse und einzelne kleine Bücherhallen wurden individuelle Lösungen gefunden.

Die Kund*innen reagierten mit viel Verständnis auf die Einschränkungen, die ja auch ihrem Schutz dienen. Auch wenn die Bücherhallen noch nicht wieder als Treffpunkt mir Aufenthaltsqualität zur Verfügung stehen und auch Veranstaltungen bis auf weiteres (mindestens bis Mittte Juni) nicht angeboten weden können, überwog eindeutig die große Freude, endlich wieder persönlich in die Bibliothek gehen und dort Medien ausleihen zu können. "Toll, dass wir wieder kommen können" freute sich eine Mutter in der Bücherhalle Volksdorf. Auch aus anderen Bücherhallen wurde von ähnlichen, begeisterten Kundenäußerungen berichtet.

Die Online-Angebote der Bücherhallen haben in den vergangenen Wochen weiter an Bedeutung gewonnen und viele neue Anhänger gefunden. Rund 11.000 Interessierte nutzten die Möglichkeit, sich während der Schließung einen befristeten kostenlosen Zugang zu den digitalen Angeboten der Bücherhallen ausstellen zu lassen. Aber die Hamburger*innen möchten beides: vielfältige digitale Angebote rund um die Uhr und den realen Bücherhallenbesuch, bei dem man in den Regalen stöbern und Menschen treffen kann. Schön, dass dies nun schrittweise wieder realisiert werden kann. Und auch der Beratungsservice für Schüler*innen und Lehrende wird weitergeführt.