Frau mit Buch in den Händen

"Reise nach Norby - Ein Damenroman"

Am späten Nachmittag des 24. Oktober 2019 las die Theologin Anne M. Weilandt in der Bücherhalle Bramfeld aus ihrem Roman "Reise nach Norby - Ein Damenroman". Als Ur-Bramfelderin, die ihre Lesebegeisterung in dieser Bücherhalle entwickelt hat, freute sie sich ganz besonders, an diesem Ort ihr Erstlingswerk zu präsentieren.

Schon seit ihrer Kindheit ist der Autorin Dänemark, insbesondere die Westküste Jütlands und Kopenhagen, vertraut. Sie liebt die Landschaft und die Einsamkeit Jütlands und hat deshalb auch die dänische Sprache gelernt. Ihr Buch entstand, als sie sich von einer Erkrankung erholen musste und deshalb nicht wie geplant nach Dänemark fahren konnte. Sie besann sich auf ihre Lust am Schreiben und holte sich die Nordseeküste, die sie so vermisste, kurzerhand zu sich nach Hause. In langen Spaziergängen entwickelte sie die Romanhandlung und ihre Hauptfiguren.

Offen berichtete Frau Weilandt, dass sie sich das Schreiben einfacher vorgestellt hatte und erkennen musste, dass es sich hierbei um harte Arbeit handelt. Allerdings eine Arbeit, die ihr viel Freude bereitete.

Ihre Geschichte hat sie 1924 angesiedelt, in einer Zeit der Umwälzungen, in der Frauen im ländlichen Bereich ihre ersten Emanzipationsschritte unternahmen. Die fußten unter anderem auf den Möglichkeiten, die ihnen ab 1924 ein neues Eherecht bot, das erstmals die Rechte verheirateter Frauen stärkte. Aber in erster Linie möchte die Autorin mit ihrem Buch gute Unterhaltung bieten.

In mehreren Leseproben, die von ihr gekonnt vorgetragen wurden, ließ sie die Bilder der dänischen Küstenlandschaft vor den Augen der Zuhörer*innen entstehen. Auch der einzige Mann, der unter den Besucherinnen weilte, zeigte sich nach der Lesung sehr interessiert an dem Fortgang des 'Damenromans'.