Märechenerzählerin Elita Carstens

Wie die Indianer zu Pferden kamen

Früher mussten die Indianer in den Prärien Nordamerikas zu Fuß jagen und die Beute in ihre Dörfer und Lagerstätten tragen. Was änderte sich, als die Pferde nach Amerika kamen und warum waren die Pferde so klein?

Märchenerzählerin Elita Carstens gab in der Bücherhalle Eimsbüttel mit ihren Geschichten Antworten auf diese Fragen. Getreu dem diesjährigen Motto der 14. Hamburger Märchentage erzählte sie Märchen von den Ureinwohnern Nordamerikas.

Gemeinsam begaben sich die Kinder mit Frau Carstens auf eine Reise. Per Kanu ging es zunächst durch die Elbe, in die Nordsee, über den Ozean - bis zur amerikanischen Küste. Dort stießen die Reisenden bald auf ein Indianerdorf, in dem sie freundlich empfangen wurden. Und dort begannen die Märchenerzählungen.

Da ging es zum Beispiel um einen Waisenjungen, welcher von seinem Stamm "Pferdebauer" genannt wurde, oder um den Indianerjungen, der sich im Wald verlief und dem die Tiere halfen, seinen Weg zurück zu seinem Dorf zu finden.

Zum Abschluss lauschten die Kinder noch einer lustigen Geschichte von einem Truthahn, der den Wolf austrickst. Und dann ging es über das Meer wieder zurück nach Hamburg!

Für die richtige Atmosphäre sorgte das liebevolle Arrangement von geschnitzten Indianer und Tierfiguren, dass Frau Carstens aufgebaut hatte. Eine kleine, aber feine Veranstaltung mit 16 Besuchern.