Dagmar Fohl liest aus "Frieda"

Mi, 13.11.2019

20:00 Uhr · Bücherhalle Harburg
Eintritt frei

Dagmar Fohl liest aus ihrem Roman "Frieda", in dem sie das bewegende Schicksal der Künstlerin Elfriede Lohse-Wächtler zwischen Schaffensrausch und Nervenkrisen beschreibt.

Autorenlesung im Rahmen der Harburger Gedenktage 2019, zum 120. Geburtstag der Künstlerin.

Die Malerin Elfriede Lohse-Wächtler, auch als deutsche Camille Claudel bezeichnet, verlässt mit 16 Jahren ihr Dresdner Elternhaus und wird freischaffende Künstlerin. In Hamburg gerät sie in eine Lebenssituation, die sie in die psychische Krise treibt. Zweimal wird sie in psychiatrische Anstalten eingewiesen. Persönliches Unglück, bittere Armut und der menschenverachtende Nationalsozialismus bestimmen das tragische Schicksal der hochbegabten Künstlerin.

Mit der bewegenden Darstellung der Lebensstationen und Emotionen der Elfriede Lohse-Wächtler arbeitet Dagmar Fohl das Leben einer herausragenden Künstlerin und ein über Jahrzehnte verschwiegenes Kapitel der Geschichte der deutschen Psychiatrie im Nationalsozialismus auf.

Moderation Jürgen Deppe (NDR)

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