Lesehelden-Plakat mit zwei lesenden Kindern

LeseHeld*innen - zurück zur Natur

Am 21.09.20 startete unser Projekt für LeseHeldinnen und LeseHelden das erste Mal in Hamburg. In Kooperation mit dem Borromäusverein und der Kulturinitiative Jenfeld fanden vier Veranstaltungen zu naturkundlichen Themen immer montags im Wechsel in der Bücherhalle Hohenhorst und im Malhaus der Kulturinitiative statt. Zehn Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren konnten daran teilnehmen.

Bei der ersten Veranstaltung ging es um Spinnen- igitt- oder? Beim Bilderbuchkino "Spinnenalarm" von Nina Dulleck erfuhren die Kinder, wie viele Beine eine Spinne hat, wie man sie aus der Wohnung evakuiert und dass man keine Angst vor ihnen haben muss. Es wurden witzige kleine Spinnen gebasatelt und die Kinder verwandelten sich in Spinnen, die sich durch ein, zwischen den Bücherregalen gespanntes Spinnennetz, hindurchbewegten. Zum Abschluss suchte sich jedes Kind eins von den tollen Leseheldenbüchern zum Ausleihen für zu Hause aus und bekam einen Stempel in ihren Lesepass.

Wer Willibart ist, erfuhren die Kinder in unserer zweiten Veranstaltung. Diesmal ging es um den Wald, den Lebensraum der Tiere, den einige von ihnen durch Willibart verlieren, denn er ist Baumfäller. Sie beschweren sich bei ihm und so baut er ihnen eine neue Bleibe in seinem Bart. Es wurden Fragen zur Geschichte besprochen und anschließend Fühlkisten gebastelt, die mit Blättern, Eicheln und Steinen aus dem Garten des Malhauses gefüllt wurden. Als Abschluss durften die Kinder neue Bücher aussuchen und ausleihen.

Mut und Grusel war das Motto der dritten Station unserer Leseheld*innen-Reise. Denn "Echte Bären fürchten sich nicht" oder doch? Es wurde über Ängste gesproche, über den dunklen Wald und Bären. Die Kinder durften einen Beutel und Luftballons gruselig bemalen. Dann ging es mit Ballons und Papptellern zum Balancespiel. Sogar ein Gespenst ging um, aber die mutigen Kinder "ermittelten" wer sich unter der Verkleidung verbarg. Diesmal durften am Ende der Veranstaltung auch Hörbücher ausgeliehen werden.

Im Mittelpunkt der 4. und letzten Veranstaltung stand der Mistkäfer. Im Buch "Der kleine Käfer Skarabäus" steht der kleine Skarabäus vor der Entscheidung, was er statt Mistkugeln machen möchte. Während der Geschichte wurde darüber gesprochen, warum Mistkäfer "Mist" essen und ihre Beute immer schnell wegrollen. Anschließend wurde diesmal getöpfert. Aus Ton entstanden Schälchen, Kugeln, Blätter und mehr. Zum Abschluss wurden den Leseheld*innen feierlich ihre Urkunden überreicht. Sie bekamen einen Reflektor und mit freundlicher Unterstützung des Oetinger Verlages jeweils ein Hörbuch.