Zwei Mädchen programmieren

Coding in der Bücherhalle: Workshop mit dem Calliope Mini

Bereits zwei Mal konnten Kinder in der Bücherhalle Niendorf an Programmier-Workshops für den Mini-Computer Calliope teilnehmen. Die Nachfrage danach bleibt nach wie vor groß.

Der Calliope Mini ist ein kleiner Einplatinencomputer. Auf dieser kleinen Platine befinden sich unter anderem ein Mikroprozessor, verschiedene Sensoren, ein analoges Bildschirmfeld aus kleinen einzelnen LEDs, ein Lautsprecher und die sternförmigen Ecken des Calliopes können Strom leiten. Das Besondere an ihm ist, dass anders als bei vergleichbaren Modellen wie Arduino, Rasperry Pi und anderen nicht viel Zubehör benötigt wird. Außerdem ist er so konzipiert, dass bereits Kinder ab 8 Jahren ihn bedienen können. Das passiert mittels eines Editors im Web. Der Editor gebraucht eine blockbasierte Programmiersprache, die das Programmieren an digitales puzzeln erinnert.

Gerade in der Schule findet der Calliope immer mehr Verbreitung. Der Auftrag ist, dass bereits in der Grundschule digitale Kompetenzen gebildet und gefördert werden sollen.

Beim Workshop programmierten die Kinder, nachdem ihnen ein paar Grundlagen vermittelt wurden, schon kleine Anwendungen wie zum Beispiel eine Alarmanlage, die mittels Lichtsensor funktioniert. Ein Lautstärkemessgerät oder die Temperaturfarben programmieren standen auch zur Auswahl. Dabei war das Vorwissen der Kinder sehr unterschiedlich. Während einige entweder schon einen Calliope zu Hause besaßen oder schon anderweitig mal programmiert hatten, kamen andere ohne jegliche Vorkenntnisse.

Erfolgreich gemeisterte Codes lösten große Begeisterung aus und das Feedback zeigte, dass alle Lust auf noch mehr bekommen hatten. Geplant sind weitere Calliope-Workshops, teils erneut um Grundlagen zu vermitteln, teils auch weiterführende Veranstaltungen, die auf den bisherigen Grundlagen aufbauen.