Die Karte meiner Träume

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Inhalt: T.S. ist ein Wunderkind mit einer Leidenschaft für Kartografie und wissenschaftliche Erfindungen. Er lebt mit seiner Familie auf einer Ranch in Montana, seine Mutter ist Insektenforscherin, sein Vater ein aus der Zeit gefallener Cowboy, seine 14-jährige Schwester träumt davon, „Miss America“ zu werden. Sein ungleicher Zwillingsbruder ist ein Jahr zuvor bei einem gemeinsamen Experiment mit einem Gewehr in der heimischen Scheune ums Leben gekommen. Über dieses Ereignis wird in der Familie nicht gesprochen. Eines Tages erhält T.S. Spivet einen Anruf von der Smithsonian Institution, die ihm mitteilt, dass ihm für seine Erfindung eines Perpetuum mobile der renommierte Baird-Preis verliehen werden soll und dass er aus diesem Anlass zu einem Empfang eingeladen wird, auf dem er eine Rede halten soll. Ohne jemandem davon zu erzählen, stiehlt er sich von zu Hause fort und reist auf einem Güterzug als blinder Passagier nach Washington, D.C., um den Preis entgegenzunehmen… „… Hier wechselt ‚DIE KARTE MEINER TRÄUME‘ vom Genre der Pastorale zum Roadmovie, um sich in seinem letzten Teil in eine Satire zu verwandeln. Das ist, für die Figur wie für ihren Regisseur, ein heikler Parcours. Aber Jean-Pierre Jeunet ist Kinomagier genug, um diese Forschungsreise unter das Zeichen des Gelingens zu stellen.“ (Gerhard Midding in epdFILM) Die KinderFilmWelt schreibt: „Als Road Movie bezeichnet man Filme, in denen die Figuren sich auf eine große Reise machen und dabei auch viel über sich selbst erfahren. Auch T.S. wird sich unterwegs sehr verändern. Denn ihn plagen große Schuldgefühle, weil er sich für das tragische Unglück verantwortlich fühlt, das seinen Bruder das Leben gekostet hat. So erzählt der Film auch davon, wie T.S. lernt, mit dem Tod seines Bruders umzugehen, und wie er damit auch seinen trauernden Eltern helfen kann. Trotz dieser im Grunde sehr ernsten Geschichte ist ‚Die Karte meiner Träume‘ auch ein sehr humorvoller Film mit viel Witz. Denn immer wieder zeigt er uns in (zum Teil computeranmierten) Einblendungen, wie T.S. sich die Welt vorstellt, und lässt damit die Gedanken des Jungen lebendig werden.“