Peter & Wendy

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Inhalt: Die junge Lucy ist ernsthaft krank, und es ist für sie und ihre Mutter Julie ein schwerer Gang, erneut ins Great Ormond Street Hospital einzuziehen, wo Lucy rasch operiert werden soll, um ihr Leben zu retten. Die warme, tragende Atmosphäre der Klinik mit ihrem tröstlich zugewandten Personal bietet zwar einen äußerst förderlichen professionellen Schutzraum für die kindlichen bis jugendlichen Patienten, doch Lucy hat gerade offensichtlich ihren Mut verlegt und hadert derbe mit ihrem Schicksal. Als ihr ausgerechnet die wilde Geschichte von Peter Pan als Lektüre empfohlen wird, ist sie zunächst wenig begeistert, doch bald findet sie als tapfere Vorleserin eine dankbare Zuhörerschaft unter den Kindern des Krankenhauses, von denen nicht wenige gerade ums Überleben kämpfen. So liest und träumt sich Lucy immer intensiver in die Fiktion von unendlicher Jugend hinein, und als sie während der Operation ins kritische Koma gerät, wirkt die Macht der Fantasie auf ganz besondere Art… "Bevor J. M. Barrie 1937 verstarb, überschrieb er bereits 1929 sämtliche Rechte seines populären 'Peter Pan'-Stoffs an das Great Ormond Street Hospital für Kinder in London, das seitdem die Einnahmen aus diesen Lizenzen nutzen kann. Die Idee, diese Verbindung (...) zwischen dem literarischen Werk und dem weltberühmten Kinderkrankenhaus innerhalb eines fiktiven Films zu illustrieren und zu feiern, findet in 'Peter & Wendy' auch eine schelmische dramaturgische Entsprechung. So besetzen die Schauspieler jeweils eine Rolle in der Rahmenhandlung und eine in der Abenteuerwelt Peter Pans, sodass zum Beispiel Lucy gleichzeitig als Wendy agiert, ihre Mutter als Mrs. Darling und der Arzt Dr. Wylie (Stanley Tucci) den fürchterlichen Captain Hook verkörpert. Diese von Lucy imaginierte Identifikation ihrer Lebenswelt mit der Fiktion schafft eine Brücke von hier nach dort, die erheblich dazu beiträgt, dass sich das Mädchen letztlich der enormen Herausforderung stellt, in beiden zu bestehen." (kino-zeit.de)