Treppe aufwärts

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Titel: Treppe aufwärts / Schauspieler: Hanno Koffler, Matti Schmidt-Schaller, Christian Wolff, Karolina Lodyga, Ken Duken, Fabian Stumm, Patrick Wolff, Antonio Wannek; Montage: Anne Kristina Kliem; Regie: Mia Meyer; Drehbuch: Mia Meyer
Person(en): Koffler, Hanno [SchauspielerIn] ; Schmidt-Schaller, Matti [SchauspielerIn] ; Wolff, Christian [SchauspielerIn] ; Lodyga, Karolina [SchauspielerIn] ; Duken, Ken [SchauspielerIn] ; Stumm, Fabian [SchauspielerIn] ; Wolff, Patrick [SchauspielerIn] ; Wannek, Antonio [SchauspielerIn] ; Kliem, Anne Kristina ; Meyer, Mia [RegisseurIn] ; Meyer, Mia [DrehbuchautorIn]
Produktion: Deutschland 2015
Sprache: Sprachfassung: Deutsch
Umfang: 1 Online-Ressource (94 min) : Bild: 16:9 SD
Erschienen: Potsdam : filmwerte GmbH, 2021
Schlagwörter: Drama ; Film
Link(s): eMedium
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Zielgruppe: FSK 12

Inhalt: Adam ist ein Zocker. Seine Zeit verbringt er in kleinen Spielhöllen und Automatencasinos. Allerdings ist er kein gewöhnlicher Spieler. Er manipuliert Automaten hinsichtlich ihrer Gewinnausschüttung und tilgt somit den Schuldenberg, den sein einst spielsüchtiger Vater angehäuft hat. Sein mittlerweile an Demenz erkrankter Vater Woyzeck fristet derweil ein eingesperrtes Dasein in ihrem kleinen, verkommenen Familienhaus am Rande der Plattenbauten. Ein letztes Wohlstandssymbol, das Adam händeringend versucht zu erhalten. Während seiner Streifzüge hat sich Adam der ukrainischen Thekenwirtin Dosie (Dorota) angenähert. Auch wenn er sich ihr nicht öffnen kann, zieht es ihn immer wieder zu ihr und er erlebt ein kleines bisschen Hoffnung in einem von Monotonie geprägten Alltag. Diese Struktur gerät allerdings ins Wanken als überraschenderweise sein sechzehnjähriger Sohn Ben vor seiner Tür steht. Ben hat selber den Kontakt mit seinem Vater abgebrochen und lebt weit weg von den Plattenbauten mit seiner Mutter. Zwischen Vorwürfen und Annäherungsproblemen wird deutlich, dass der von der Schule verwiesene Ben eigentlich nur einen Weg sucht, um mit etwas Geld in der Tasche wieder abzuhauen. Die Suche nach Geld und Freiheit treibt ihn schliesslich in die Arme des paranoiden Einzelgängers Bardo. Bens Schlagfertigkeit und seine Abgebrühtheit beeindrucken Bardo, der ihm schliesslich einen Job als Kurier anbietet. Bardo verkauft Lizenzen mit denen man Automaten knacken kann und nutzt Ben, um die Lizenzgebühr einzutreiben. Je tiefer Ben in die Materie des Spiels eindringt, desto mehr entblättert er seine eigene Familiengeschichte. Adam ist wiederum gebeutelt von Schuldgefühlen und versucht Ben wieder auf die rechte Bahn zu lenken. Animiert von Dosie versucht Adam mit Ben mehr Zeit zu verbringen. Er will ihm eine Kindheit schenken, die er selber nie gehabt hat. Derweil wird die Situation zwischen Adam, Woyzeck und Ben zunehmend schwieriger. Adams Versuche Vater zu "spielen" missglücken und drängen Ben weiter zu Bardo, der ihm zeigt, wie man sich den Kiez und die Süchte seiner Bewohner zu eigen macht. Adam glaubt nicht mehr daran ein guter Vater für Ben sein zu können. Ben fühlt sich verraten. Doch Adam muss lernen loszulassen und auch zu kämpfen und zwar für seine eigene Familie und macht sich auf den Weg.