Dub For The Radicals

CD

  • Titel: Dub For The Radicals / Alborosie meets Roots Radics. Alberto "Alborosie" D'Ascola (Gesang, Gitarre, Keyboard, Perkussion) ; Errol "Flabba" Holt (Carter) (Bass, Synth-Perkussion) ; Lincoln "Style" Scott ; Lloyd "Obeah" Denton (Keyboard) ; Gladstone Anderson (Keyboard) ; Wycliffe "Steely" Johnson (Keyboard) ; Eric "Bingy Bunny" Lamont (Gitarre) ; Dwight Pinkney (Gitarre) ; Noel "Sowell" Bailey (Gitarre) ; Hopeton Williams (Trompete) ; Mark Robinson (Posaune)
  • Person(en): Alborosie [Instrumentalmusik, Komposition, Produktion, Gesang, Textdichter*in] ; Holt, Errol "Flabba" [Instrumentalmusik, Komposition, Textdichter*in] ; Scott, Lincoln "Style" [Instrumentalmusik] ; Denton, Lloyd "Obeah" [Instrumentalmusik] ; Anderson Gladstone [Instrumentalmusik] ; Johnson, Wycliffe "Steely" [Instrumentalmusik] ; Lamont, Eric "Bingy Bunny" [Instrumentalmusik] ; Pinkney, Dwight [Instrumentalmusik] ; Bailey, Noel "Sowell" [Instrumentalmusik] ; Williams, Hopeton [Instrumentalmusik] ; Robinson, Mark [Instrumentalmusik]
  • Originalsprache: Englisch
  • Umfang: 1 CD (36:06 min.)
  • Erschienen: Great Harwood / Jamaica, NY ; Kingston ; Miramar, FL ; London : Greensleeves Records Ltd. / VP Records ; VP Music Group, 2019
  • EAN, ISMN/Preis: 0054645706025 : EUR 12.99
  • Bestellnummer: VPGS7060
  • Schlagwörter: Reggae / CD ; Dub / CD
  • Anmerkungen: Enthält: Dub For The Radicals. The Revelation Dub. Midnight Dub Ravers. Shotta Man Dub. Chalice And Dub. Surveillance Dub. Melanin Dub. Herbsman Dub. Flabba Dub Step. Outcome Dub
  • Signatur: MUSIK und TANZ > Rock / Pop / Jazz CDs
  • muc R 2 ALBO Rock, Pop

Inhalt: Es musste ja so kommen. Nachdem er sich schon mit King Jammy einen Dub-Clash geliefert und letztes Jahr mit den legendären Wailers zusammengetan hat, sind nun die nicht minder berühmten Roots Radics dran. Alborosie, der sich offenkundig als eine Art Nachlassverwalter des jamaikanischen Reggae sieht, sagt immer, er könne sich ohnehin eher mit den alten Reggae-Veteranen identifizieren, als mit den zeitgenössischen Kollegen. Erstens waren also die Siebziger auf der Liste, für die Marleys The Wailers symbolisch standen, die Achtziger waren jedoch die Zeit der Backing- und Studioband Roots Radics, die maßgeblich an der Entwicklung des neuen Rub-A-Dub und Dancehall Sounds beteiligt waren und die die frühere Formation The Revolutionaries weitgehend abgelöst haben. Dieser auf tiefe Schläge, die wie aus den Lautsprechern rauszukrachen schienen, sowie auf viel Raum und massive Bässe reduzierte, nahezu spartanisch ausgerichtete Klang, sollte in den Achtzigern – Dank auch der Genialität der Produzenten wie Henry 'Junjo' Lawes und Toningenieuren wie 'Soldgie' Hamilton – die jamaikanischen Tanzhöllen im Sturm erobern. In seinem neuen Album "Dub for the Radicals" lässt Puppa Albo genau diese beatbetonte Spielart des Reggae wiederaufleben. Die Drums peitschen sich durch ein Gewirr aus Schall- und Echoeffekten. Die festen Bassgitarrenläufe preschen unverrückbar voran. Dabei schwadronieren durch das Geschehen graziöse Bläserarien, die zackigen Gitarren stürzen sich waghalsig dazwischen und die sphärischen, geisterhaften Keyboard-Einlagen sind ohnehin wie aus einer anderen Dimension. Doch das haben wir schon alles gehabt. Was macht also genau dieses Album dann so aus? Nun, da ist vor allem die fachkundige Abgebrühtheit Alborosies. Würde man nämlich seine bodentiefen Dreadlocks durch eine kurze, nach hinten gegelte Friseur ersetzten, zusammen mit seinen dunklen Sonnenbrillen und den nach unten gezogenen Mundwinkeln, könnte man meinen, der gebürtige Sizilianer Alberto D'Ascola aka Alborosie wäre ein Akteur aus der "D