Blick auf die Auslage im Cafe "Schmidtchen im Hühnerposten"

"Schmidtchen im Hühnerposten" eröffnet

Am Samstag, 15. August war es soweit: Die für Juni geplante Eröffnung des großen Bibliotheks-Cafés in der Zentralbibliothek wurde mit Gästen und einem begleitenden Veranstaltungsprogramm gefeiert.

Bei sommerlichen Temperaturen fanden sich bereits um 10 Uhr neugierige Besucher*innen ein, um das neue Bibliothekscafé mit Zeitschriften, Büchern und Schallplatten zum Stöbern, köstliche Kuchen- und Frühstücksleckereien und die gemütliche Atmosphäre zu entdecken.

Michael Studt, kaufmännischer Direktor der Bücherhallen Hamburg, hieß das Café Schmidtchen im Hühnerposten gut gelaunt willkommen. Für Bibliotheksbesucher*innen wie Mitarbeitende sei das Café eine große Bereicherung, das mit einem abwechslungsreichen und gesunden Sortiment, bezahlbarem Mittagstisch und Außer-Haus-Verkauf von Brot und Kaffee großen Anklang finden werde, so Studt. Auch Falk Hocquel, Geschäftsführer von Schmidt & Schmidtchen, zeigte sich erfreut über den neuen Standort: Die Zentralbibliothek sei ein wunderbarer Ort für das Konzept des Cafébetreibers, Gäste kultureller Einrichtungen mit einem anspruchsvollen kulinarischen Angebot zu versorgen und den Aufenthalt noch schöner zu machen.

Trotz der Hitze war um 11 Uhr das Café gut besetzt. Bei Cappuccino und köstlichen Gebäckspezialitäten lauschten die Gäste einem Akkordeonspieler und unterhielten sich angeregt. Comic-Zeichner Jens Natter, der (aufgrund von Corona) im Veranstaltungsraum gegenüber dem Café zeichnete, war restlos ausgebucht, und in zweisprachigen Führungen am Nachmittag erhielten Interessierte einen Einblick in die Neugestaltung der Bibliothek am Hühnerposten.

Auf der großen Fläche in der Eingangsebene werden sich zukünftig nicht nur hungrige Gäste einfinden. Mit der dritten Bühne im Haus plant die Zentralbibliothek, das Veranstaltungsangebot zu erweitern und spannende Formate an prominenter Stelle zu präsentieren. Ein erstes Highlight stellt die Reihe des Debütantensalons im Rahmen des Literaturfestivals Harbour Front im Oktober dar.

Fotos © Falk von Traubenberg