finalisten beim Poetry Slam

Lange Nacht der Literatur

Auch in diesem Jahr gehörten die Bücherhallen Hamburg wieder zu den Veranstaltungsorten in denen im Rahmen der "6. Langen Nacht der Literatur" am 07. September 2019 ein abwechslungsreiches Programm geboten wurde.

5 Stadtteilbibliotheken hatten zu Lesungen eingeladen. In der Zentralbibliothek präsentierten Kampf der Künste und die Bücherhallen schon zum zweiten Mal einen Poetry Slam.

7 hochkarätige Poeten und Poetinnen traten im Dichterwettstreit mit selbst verfassten Texten gegeneinander an. Jeweils 5 Minuten standen ihnen zur Verfügung, um das Publikum von sich und ihren Talenten zu überzeugen. Jasper Diedrichsen, selbst Poetry Slammer, moderierte souverän durch den Abend und rechnete die Bewertung der Publikumsjury zusammen. Dem Sieger des Abends winkten eine Flasche Whisky und eine 1kg-Hantel.

Den begeisterten Zuhörern wurden unterschiedliche Texte aus allen Lebensbereichen geboten. Den Auftakt machte Lucia Lucia, die sich in ihrem Ausflug in die Modewelt mit der Schwierigkeit, eine Jeans zu kaufen, auseinandersetzte. Eine Fernsehsendung, in der Kunst und Trödel veräußert wird, inspirierte Sebastian Stille zu seinem Beitrag. Lotta Emilia beschäftigte sich mit Beziehungschaos und William Laing gab allen, die ein Mädchen ansprechen möchten, aber nicht wissen wie, die Empfehlung: "Gehirn aus - Herz an", dann klappt es.

Regina Pichler widmete sich der spannenden Frage, wie es den Protagonisten in den Rosamunde Pilcher-Verfilmungen nach dem Happy End ergeht. Zoe Hars hat ihre Erfahrungen mit Umzügen in fremde Städte verarbeitet und Henrik Szanto erläuterte in Finnisch, Ungarisch und Deutsch, welche Bedeutung der Satz "Tor für Deutschland" hat.

Die Auswertung der Punkte ermittelte Lotta, Henrik und William als Finalisten. Die liefen mit beeindruckenden Texten noch einmal zur Höchstform auf, was vom Publikum mit viel Beifall gewürdigt wurde. Am Ende kürte die Applausstärke Lotta Emilia zur Siegerin dieses Abends.