Ausstellung: Marions Buch

20.04. – 13.05.2024

Zentralbibliothek · Ausstellungsfläche, E1
Eintritt frei

Marion Baruch schenkte ihrer Schwester zur Hochzeit 1936 ein selbst gestaltetes Buch – kurz vor der Auswanderung des jungen Ehepaars nach Palästina. Sie selbst konnte nicht mehr aus Deutschland fliehen. Die Zeichnungen und Texte eröffnen auch heutigen Jugendlichen neue Zugänge zur Geschichte der national­sozialistischen Judenverfolgung. Diese Zeichnungen sind in der Ausstellung als Nachdrucke zu sehen.

Entdeckt wurden diese Zeichnungen von Lior Oren, dem Enkel von Helga Baruch, der seit 2012 in Hamburg lebt. Stück für Stück entdeckte er hier in Hamburg die Geschichte seiner Familie. Der Bruder Rolf schrieb die Texte zu den Zeichnungen.

Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Eimsbüttel im Rahmen der Woche des Gedenkens Hamburg-Mitte präsentiert. Das Buch finden Sie in unserem Bestand.