"Bürgerliche Avantgarde – 200 Jahre Kunstverein in Hamburg"

Di, 26.02.2019

17:00–18:00 Uhr · Zentralbibliothek
Eintritt frei

Die erste Institution, die sich der zeitgenössischen Kunst in Hamburg widmete, war der Kunstverein. Er begründete das Ausstellungswesen und den Handel mit aktuellen Werken in der Hansestadt, gab den entscheidenden Impuls zur Gründung der Hamburger Kunsthalle und ihres Kupferstichkabinetts und schuf sich im 20. Jahrhundert das modernste aller Ausstellungsgebäude.

Im Jahr 2017 feierte der Kunstverein in Hamburg seinen 200. Geburtstag und ist somit einer der ältesten dieser Vereine in Deutschland. Dies war Anlass, sich eingehend mit der wechselhaften Geschichte der Institution und ihrer spezifischen künstlerischen und gesellschaftlichen Rolle in der deutschen Kulturlandschaft zu befassen. Anders als die Kunstmuseen, Opern oder Stadttheater sind Kunstvereine bis heute keine staatlichen, sondern privat von Mitgliedern getragene, wenngleich öffentlich mitfinanzierte Einrichtungen. Seit 1817 bietet der Kunstverein in Hamburg seinem Publikum eine Auseinandersetzung mit Werken zeitgenössischer Kunst, die weniger einer musealen Kanonisierung gewidmet ist, sondern neuen, gelegentlich auch provokativen Ausdruckformen gilt.

In dem Vortrag stellt Dilara Kubitzki, Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die '200 Jahre Avantgarde'-Publikation vor.

Der Eintritt ist frei, bitte melden Sie sich an unter E-Mail: service@buecherhallen.de

Ort: Schülerlounge, Ebene 3

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