Station 17

Sa, 23.11.2019

17:00–18:15 Uhr · Zentralbibliothek
Eintritt frei

Wer Station 17 über die vergangenen drei Jahrzehnte verfolgt hat, der weiß: das einzig Beständige an dieser Band ist der Wandel. Sich zu entwickeln, Musik zu dehnen, Grenzbereiche auszutesten - darum ging es stets, seit sich die Band 1989 als Projekt einer Wohngruppe für geistig behinderte Menschen - der Wohngruppe 17 - in Hamburg gründete.

Initiiert wurde das ganze Projekt damals von Kai Boysen, einem Independent-Musiker, der dort als Heilerzieher arbeitete. Das Kollektiv begann als kreatives und soziales Projekt und war das Erste seiner Art, das Musiker mit und ohne Behinderung in der alternativen Musikszene miteinander verband. 

Elf offizielle Alben (davon zwei Remix-Alben) erschienen seither. Im Laufe dieser Jahre emanzipierte sich Station 17 immer mehr vom Grundgedanken des reinen kreativ-sozialen Projekts und entwickelte sich mit ihrem eigenen Mix aus Elektronik, Krautrock, Disco, Noise und Pop zu einer international bedeutenden Formation im Bereich des experimentellen Indierock. Auf dieser langen und bewegten Reise spielte das Kollektiv über 800 Konzerte in vielen europäischen Ländern, es wurden zwei abendfüllende Dokumentarfilme gedreht und es gab zahlreiche musikalische Kollaborationen mit anderen renommierten Künstler*innen wie HOLGER CZUKAY, FETTES BROT, BARBARA MORGENSTERN, ANDREAS DORAU, DJ KOZE, DIE TOTEN HOSEN u.v.a.

Für mehr Informationen: http://www.bureau-b.com/station17.php

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