Ursachen des Nahostkonflikts bis zur Gründung Israels 1948

Do, 15.02.2024

19:00–20:30 Uhr · Zentralbibliothek · Hauptdeck, E1
Eintritt frei

Die Hamas-Verbrechen vom 7. Oktober 2023 und der damit begonnene Krieg unterstreichen die Notwendigkeit, den Beginn der Konfliktgeschichte nicht erst – wie vielfach üblich – auf die Gründung Israels 1948 zu datieren. Die Folgen des Ersten Weltkrieges und die Gewaltausbrüche ab den 1920er-Jahren im britischen Mandatsgebiet markieren schon maßgebliche Grundbedingungen, die bis in die Gegenwart nachwirken. Eine bedeutende Rolle spielte dabei Mohammed Amin al-Husseini, den die britische Mandatsmacht 1921 zum Mufti von Jerusalem ernannte. Nachhaltigen Einfluss entfaltete nicht zuletzt auch das nationalsozialistische Deutschland, das 1942 sogar versuchte, die Region militärisch zu erobern. Der Vortrag wird diese bedeutungsvollen Jahrzehnte darstellen. 

PD Dr. Martin Cüppers ist seit 2014 wissenschaftlicher Leiter der Forschungsstelle Ludwigsburg und lehrt an der Universität Stuttgart.

Moderation: Dr. Olaf Kistenmacher, Historiker und Journalist 

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung zwingend erforderlich: Bitte melden Sie sich mit Ihrem vollständigen Namen per E-Mail unter abut.can@bsb.hamburg.de an und bringen Sie am Abend der Veranstaltung die ausgedruckte Teilnahmebestätigung mit.

Als Veranstaltende behalten wir uns bei allen Veranstaltungen vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische, völkische, nationalistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen.

Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Antisemitismus im 21. Jahrhundert – Was kann man dagegen tun?".