Postkarte mit der Aufschrift „Moin!“ vor Menschen an Leseplätzen in einer Bücherhalle

Interkulturelle Denkfabrik e.V. : Feridun Zaimoğlu im Gespräch über „Sohn ohne Vater“

Fr, 05.06.2026

19:30–21:30 Uhr · Bücherhalle Altona
Ab 16 Jahren

Familiengeschichten – Identität, Verlust und Erinnerung

Ein Abend über Trauer, Herkunft und transnationale Identität – und darüber, wie Erinnerung unsere Gegenwart prägt.

Im Gespräch über den Roman "Sohn ohne Vater" eröffnet Feridun Zaimoğlu eine vielschichtige Perspektive auf Migration als biografischen und emotionalen Prozess.

Diese literarische Perspektive wird im Gespräch mit der filmischen Arbeit "Heimaterde – Letzte Ruhestätte Türkei" verbunden. Die Reportage begleitet die Überführung eines türkischen Gastarbeiters in sein Heimatdorf am Schwarzen Meer.

Die Veranstaltung versteht sich als Raum für Austausch und Reflexion. Sie lädt dazu ein, persönliche und literarische Perspektiven zusammenzudenken und Migration nicht nur als historisches Ereignis, sondern als fortwirkende Realität zu begreifen.

Die Veranstaltung entsteht in Kooperation mit den Bücherhallen Hamburg, dem Literaturzentrum im Literaturhaus Hamburg, Töder e.V., dem Interkulturellen Familienverbund e.V. sowie der Katholischen Akademie Hamburg.

Zurück