Schwarz-weiß Foto von Menschen mit Koffern vor dem Bahnhof in Harburg

Kunstaustellung "Angekommen?"

18.06. – 31.07.2026

Bücherhalle Harburg
Eintritt frei

Hamburg ist eine Stadt der Einwanderung. Seit Jahrhunderten verlassen Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen ihre Heimat und versuchen, sich hier eine neue Existenz aufzubauen. Heute haben etwa vierzig Prozent der Hamburger*innen eine Migrationsgeschichte. Für die Stadt bedeutet dies eine große kulturelle Bereicherung, sowie einen unverzichtbaren Beitrag zur Funktionsfähigkeit und zum Wohlstand der Hansestadt. Zugleich ging und geht die Einwanderung immer wieder mit Konflikten, Diskriminierung, Ausgrenzung, Ausbeutung und Gewalt einher – bis hin zu rassistisch motivierten Morden.

Für die Ausstellung "Angekommen?" haben sich zehn Geschichtswerkstätten auf die Suche nach Migrationsgeschichte(n) ab 1945 in ihrem Stadtteil gemacht. Dabei finden sich persönliche Geschichten von Bewohner*innen, aber auch Beiträge zu jenen, die als Vertriebene in Hamburg ankamen oder nach dem Zweiten Weltkrieg als "Displaced Persons" zumindest zeitweilig hier lebten.

Die Herangehensweise der einzelnen Geschichtswerkstätten geschieht aus sehr verschiedenen Blickwinkeln – sie alle haben jedoch dasselbe Ziel: Sie möchten einen Anstoß geben, das Thema "Migration nach Hamburg" in einem größeren Zusammenhang anzugehen und Gesprächsräume eröffnen.

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