Atmen

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Inhalt: Der 19-jährige Roman Kogler steht kurz vor seiner möglichen vorzeitigen Haftentlassung aus der Jugendstrafanstalt. Doch Roman hat schlechte Karten – verschlossen, einzelgängerisch, ohne familiären Anschluss, scheint er für eine Sozialisierung unfähig. Ausgerechnet der Freigängerjob bei einem Bestattungsunternehmen führt Roman über den Umweg Tod zurück ins Leben. Der SPIEGEL schrieb: Das richtige Bild zur richtigen Zeit am richtigen Platz - zusammen mit seinem Kameramann Martin Gschlacht ("Schläfer", "Immer nie am Meer") hat der 48-jährige Regiedebütant Markovics einen sehr markanten Film geschaffen. Nach seiner Uraufführung in Cannes wurde er dort, im Rahmen der "Quinzaine", als bester europäischer Film ausgezeichnet. Gschlacht hat als Mitbegründer des Wiener Produktionskollektivs coop99 die Bildsprache des jungen österreichischen Films stark geprägt. Die Präzision und Kargheit, die schon den Filmen von Barbara Albert ("Fallen") oder Jessica Hausner ("Lourdes") internationales Renommee eingebracht hat, findet sich auch hier. Doch verleiht der Regisseur Karl Markovics der kühlen Optik darüber hinaus noch etwas Entscheidendes mehr: eine mitfühlende Dimension. Markovics scheut die Metaphern nicht.