Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren in die Geschichte eingehen

eVideo

Titel: Mir ist es egal, wenn wir als Barbaren in die Geschichte eingehen / Schauspieler: Ioana Iacob, Eduard Cîrlan, Dumitru Raducu, Ion Rizea, Larisa Crunțeanu, Claudia Ieremia, Sofia Nicolaescu, Ilinca Manolache, Alexandru Dabija, Mihai Niculescu, Liliana Ghiță, Gabriel Spahiu, Dana Bunescu, Bogdan Cotleț, Gheorghe Mezei, Șerban Pavlu, Alex Bogdan, Ilinca Hărnuț, Luca Tudor, Rares Hontzu, Andrea Tokai, Ion Arcudeanu; Kamera: Marius Panduru; Regie: Radu Jude; Drehbuch: Radu Jude; Montage: Catalin Cristutiu; Produktion: Ada Solomon
Person(en): Iacob, Ioana [SchauspielerIn] ; Cîrlan, Eduard [SchauspielerIn] ; Raducu, Dumitru [SchauspielerIn] ; Rizea, Ion [SchauspielerIn] ; Crunțeanu, Larisa [SchauspielerIn] ; Ieremia, Claudia [SchauspielerIn] ; Nicolaescu, Sofia [SchauspielerIn] ; Manolache, Ilinca [SchauspielerIn] ; Dabija, Alexandru [SchauspielerIn] ; Niculescu, Mihai [SchauspielerIn] ; Ghiță, Liliana [SchauspielerIn] ; Spahiu, Gabriel [SchauspielerIn] ; Bunescu, Dana [SchauspielerIn] ; Cotleț, Bogdan [SchauspielerIn] ; Mezei, Gheorghe [SchauspielerIn] ; Pavlu, Șerban [SchauspielerIn] ; Bogdan, Alex [SchauspielerIn] ; Hărnuț, Ilinca [SchauspielerIn] ; Tudor, Luca [SchauspielerIn] ; Hontzu, Rares [SchauspielerIn] ; Tokai, Andrea [SchauspielerIn] ; Arcudeanu, Ion [SchauspielerIn] ; Panduru, Marius ; Jude, Radu [RegisseurIn] ; Jude, Radu [DrehbuchautorIn] ; Cristutiu, Catalin ; Solomon, Ada [ProduzentIn]
Produktion: Bulgarien/Deutschland/Frankreich/Rumänien/Tschechien 2018
Sprache: Sprachfassung: Rumänisch. Untertitel: Deutsch
Umfang: 1 Online-Ressource (139 min) : Bild: 16:9 HD
Erschienen: Potsdam : filmwerte GmbH, 2021
Schlagwörter: Komödie ; Drama ; Historie ; Film
Link(s): eMedium
IMDb Seite
TMDb Seite
Cover
Image
Image
Image
Image
Image
Zielgruppe: FSK 16

Inhalt: Die junge Regisseurin Mariana Marin plant eine groß angelegte, radikale Theateraufführung zu Rumäniens Beteiligung am Holocaust. Unter General Antonescu wurde der massive Antisemitismus in der rumänischen Gesellschaft zur offiziellen Vernichtungspolitik erklärt, seine Rolle und die seiner Regierung im Zweiten Weltkrieg wird aber bis heute glorifiziert. Vom damaligen Massenmord will niemand mehr etwas wissen. Mit einem Reenactment der damaligen Ereignisse soll das Theaterstück das Publikum aufrütteln, doch bereits vor der Premiere zeigen sich zahlreiche Probleme: es gibt Unmut unter den Komparsen, ein Abgesandter der Stadtregierung möchte das Stück zensieren und auch in Marianas Privatleben läuft nicht alles glatt. Die als Weckruf konzipierte Performance gerät Schritt für Schritt zur Farce… "Der rumänische Regisseur Radu Jude (Aferim!) hat zweifellos einen der facettenreichsten wie herausforderndsten Filme des Jahres 2018 gedreht. (...) Mit einer Vielzahl von Handlungsebenen, Zitaten, Archivmaterialien und filmisch exquisiten Gestaltungsmitteln erzählt er die (Anti-)Geschichte einer radikal-provokativen Theaterperformance, die offen die jahrzehntelang tabuisierte Rolle Rumäniens im Holocaust thematisiert." (Simon Haug auf KINOZEIT) Mit seiner ähnlich kunstvoll und komplex komponierten Gesellschaftssatire »Bad Luck Banging or Loony Porn« gewann Radu Jude 2021 den Hauptpreis der 71. Berlinale.