Concerto pour Accordéon

CD

Aperghis, Georges

  • Titel: Concerto pour Accordéon / Georges Aperghis ; Teodoro Anzellotti ; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ; Emilio Pomàrico
  • Reihe: Musica Viva ; 28
  • Originaltitel: Konzerte / 2014/2015 / Akkordeon
  • Person(en): Aperghis, Georges [Komposition] ; Anzellotti, Teodoro [Instrumentalmusik] ; Pomàrico, Emilio [Dirigent*in]
  • Organisation(en): Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks [Instrumentalmusik]
  • Produktion: Live Recordings: musica viva concerts, 26 February 2016 (Concerto) / 20 March 2015 (Études). Recording Location: Herkulessaal der Residenz, Munich, Germany
  • Sprache: Englisch
  • Originalsprache: Englisch
  • Umfang: 1 SACD (60:52 Min.) + 1 Booklet (28 Seiten)
  • Erschienen: München : NEOS Music GmbH ; NEOS LC 15673, 2017
  • EAN, ISMN/Preis: 4260063117282 : EUR 17.99
  • Bestellnummer: NEOS 11728
  • Anmerkungen: Enthält außerdem: 6 Etüden für Orchester (2012-2014)
  • Signatur: MUSIK und TANZ > Klassik CDs
  • muc G 1-5 APER Neue Musik
  • Achtung! Neue Medien können einen abweichenden Standort aufweisen und bei 'AKTUELL und GEFRAGT' zu finden sein.

Inhalt: Schon am Anfang die Irritation scharf auffahrender Dissonanzen, dann aber gleich bis in die Stille abgesenkter Klang. Erst ganz allmählich entstehen wieder kleine Aktionen, die sich steigern, bis das Akkordeon von Teodoro Anzellotti im Orchester herumtanzt wie Rumpelstilzchen; es setzt ab und wieder an, als probiere es dies oder das. Nur in den gestisch hervorgebrachten Staccatostellen entsteht so etwas wie ein Dialog zwischen Soloinstrument und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Emilio Pomàrico. Natürlich: Georges Aperghis ist einer der profiliertesten Schreiber Neuer Musik. Seine Werke zeichnen sich durch enorme Klangsinnlichkeit aus, ohne jemals in den Verdacht zu kommen, sentimental oder postromantisch zu wirken. Im Akkordeonkonzert bekommt Anzellotti zusätzliche Schützenhilfe von der Orgel; das tönt verwandtschaftlich, immerhin beziehen beide Instrumente ihre Töne aus dem Luftstrom. Und immer tritt das Orchester farblich als Gegenpart an: mit scharfkantigen Blechbläsern oder perkussiven Einsätzen. Auch die "Six études" für großes Orchester leben von ungewöhnlichen Klangallianzen, auch mit der Orgel. Das es überhaupt möglich ist, einen solch traditionellen Apparat wie ein Sinfonieorchester aus den Fußfallen der eigenen Klanglichkeit herauszuführen, ist schon Verdienst genug! (Tilman Urbach ; Fono Forum 12/17)