Zeichnung schemenhaft dargestellter Kinder

Ausgebucht: Die Errettung der Kinder - Ästhetisches Denken für eine kindgerechte Gesellschaft

Fr, 03.07.2026

19:00–21:30 Uhr · Zentralbibliothek
Eintritt frei

Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht.

Kinder gelten in unserer Gesellschaft als das Kostbarste, was wir haben und doch scheinen sie in den Strukturen, die wir für sie bauen, oft am wenigsten gehört zu werden. Wie verändert die digitale Welt Kindheit und Jugend? Was bedeutet es, wenn eine ganze Generation ängstlich aufwächst? Und wessen Verantwortung ist es, das zu ändern?

Genau solche Fragen wurden von den Werken angestoßen, welche in den NmA-Lesezirkeln besprochen wurden. In "Kinder – Minderheit ohne Schutz" zeigt der Soziologe Aladin El-Mafaalani, wie Kinder in Deutschland strukturell benachteiligt und politisch unsichtbar gemacht werden. Der amerikanische Sozialpsychologe Jonathan Haidt wiederum legt in "The Anxious Generation" dar, wie der Aufstieg der Smartphone-Kultur und der sozialen Medien eine ganze Generation in eine Krise der psychischen Gesundheit geführt hat. Beide Bücher beschreiben eindrücklich, wie sich gesellschaftliche Strukturen, digitale Medien und veränderte Lebenswelten auf Kinder und Jugendliche auswirken und stellen auf ihre Weise dieselbe drängende Frage: Wie muss eine Gesellschaft aussehen, die Kinder wirklich ernst nimmt?

 Unter dem Titel "Die Errettung der Kinder – Ästhetisches Denken für eine kindgerechte Gesellschaft" greift Prof. Dr. Tuba Işık diese Entwicklungen auf und liefert dazu einen konstruktiven Gegenentwurf mit der "Kultivierung des Selbst". Sie zeigt auf, was Kinder im Bildungskontext positiv brauchen, um Charakter und Resilienz zu entwickeln.

Prof. Dr. Tuba Işık ist Professorin für Islamische Religionspädagogik und Praktische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. In Forschung und Lehre verbindet sie theologische, pädagogische und ästhetische Perspektiven mit besonderem Interesse an Fragen der Bildung, der Charakterentwicklung und des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Eine Veranstaltung des Netzwerks muslimischer Akademiker*innen

©Netzwerk muslimischer Akademiker*innen

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