stilisierte Frau ohne Gesicht

Themenabend des Netzwerks muslimischer Akademiker*innen

Fr, 10.04.2026

19:00–21:30 Uhr · Zentralbibliothek · Hauptdeck, Ebene 1
Eintritt frei

Schönheit gilt in unserer Gesellschaft oft als Ideal, als etwas Erstrebenswertes, Positives, beinahe Selbstverständliches. Doch was geschieht mit dem Gegenbegriff? Was bedeutet es eigentlich, als "hässlich" wahrgenommen zu werden? Und wer entscheidet überhaupt darüber, was schön ist und was nicht?

In ihrem Buch "Hässlichkeit" setzt sich die Autorin und Künstlerin Moshtari Hilal auf eindrucksvolle und persönliche Weise mit diesen Fragen auseinander. Sie verbindet autobiografische Erfahrungen mit kunst- und kulturgeschichtlichen Betrachtungen und legt offen, wie tief Vorstellungen von Schönheit und Hässlichkeit mit Macht, Rassismus, Kolonialgeschichte und gesellschaftlichen Normen verwoben sind.

Dabei geht es nicht nur um äußere Zuschreibungen, sondern auch um die inneren Bilder, die Menschen von sich selbst entwickeln:

Wie prägen Schönheitsnormen unser Selbstbild? Welche Rolle spielen Herkunft, Hautfarbe oder Geschlecht in der Wahrnehmung von "Schönheit"? Und wie lässt sich ein Blick entwickeln, der diese Kategorien hinterfragt?

An diesem Abend wird aus dem Buch gelesen und gemeinsam über seine zentralen Gedanken gesprochen. Wir möchten Raum geben für Austausch und Reflexion über Schönheitsideale, gesellschaftliche Zuschreibungen und die Frage, wie solche Vorstellungen unser Zusammenleben prägen.

​Eine Anmeldung ist unter folgendem Link erforderlich. 

Eine Veranstaltung des Netzwerks muslimischer Akademiker.

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