Elternlots*innen, Stadtteilmütter und Stadtteilväter

Menschengruppe

Bild: Jann Wilken

Familien mit Migrations- und Fluchthintergrund werden durch qualifizierte Elternlots*innen sowie Stadtteilmütter und Stadtteilväter, die selbst eine Zuwanderungsgeschichte haben, unterstützt: Die engagierten Ehrenamtlichen sprechen Familien in ihrer Nachbarschaft und Community adäquat in ihrer eigenen Sprache an, informieren und begleiten sie zu Angeboten von Kindertagesbetreuung, Schulen und Familienförderung und fungieren zugleich als Kultur-, Sprach- und Informationsvermittler*innen.

2021 wurden Informationen zu den Bücherhallen in das Curriculum der Einführungsveranstaltung für neue Elternlots*innen, Stadtteilmütter und -väter aufgenommen. Außerdem sind den bezirklich organisierten Projekten Bücherhallen-Standorte zugeordnet, so dass es vielfältige Kooperationen gibt.

Ziel dieser Partnerschaft ist es, Elternlots*innen, Stadtteilmütter und Stadtteilväter über die vielfältigen Angebote der Bücherhallen zu informieren und ihnen die Bedeutung von Vorlesen, Lesen und frühkindlicher Leseförderung zu vermitteln. Außerdem werden die Familien auf die Möglichkeit einer kostenlosen Bücherhallen-Karte für Kinder und Jugendliche (Bildungs- und Teilhabepaket) aufmerksam gemacht.

Circa 300 Ehrenamtliche engagieren sich als Elternlots*innen beziehungsweise als Stadtteilmütter und Stadtteilväter. Sie können von den Bücherhallen Hamburg – finanziert durch die Sozialbehörde und vorab bestätigt durch die jeweilige Trägerorganisation – eine kostenfreie Bücherhallen-Karte erhalten.